Spiel ohne Grenzen

Kurz vor dem großen 100-jährigen Jubiläum vom 24. bis 26. Mai der Waldthurner Landjugend erinnern sich viele ältere Menschen noch an die Spielshow.

Von 1965 bis 1973 war die Sendung im Fernsehen. Damals mussten Mannschaften verschiedener Städte bei sportliche Aktionsspielen im nationalen und internationalen Vergleich gegeneinander antreten. 1969 trat Weiden gegen Osterode am Harz an. Die Katholische Landjugend nahm diese Idee auf und setzte sie auf regionaler Ebene um. Viele Gruppen der Region gingen ab Mitte der 70er Jahre an den Start.

Fragt man frühere KLJB-Mitglieder was ihnen einfällt, wenn sie an ihre Zeit in der KLJB denken, so ist eine häufige Antwort: Das immer wieder stattfindende „Spiel ohne Grenzen“. Oft fuhr man zu befreundeten Jugendgruppen, die sich viel Mühe gaben, ein solches Megaevent zu organisieren. Bei spannenden und abwechslungsreichen Spielen im Freien verbrachte man in Albersrieth, Michldorf, Oberlind, Waldau oder Waldthurn den Tag mit viel Spaß und mehr oder weniger großem Erfolg.

Die erste Teilnahme an einem „Spiel ohne Grenzen“ der KLJB Waldthurn war 1975, oft waren bis zu zehn Mannschaft gemeldet. Wer etwas auf sich hielt, musste in der KLJB Mannschaft vertreten sein und für seine Landjugend kämpfen. Auch das Zuschauerinteresse war jeweils enorm. Bei diesem großen Event lernte man viele Leute kennen“, erinnert sich Petra Wittmann, die heute im Raum Burghausen lebt. Sie war jeweils zwei Jahre Vorsitzende, Stellvertreterin und Schriftführerin bei der Waldthurner Landjugend. Bei den Spielen mussten die verschiedensten Aufgaben erfüllt werden. Beispielsweise hatten zwei KLJB`ler im Radreifen – einer vorwärts, der andere rückwärts – zu laufen und dabei einen Parcours zu bewältigen. Mit einem menschlichen Schubkarren hatte ein Team über die Wiese zu sausen.

Dabei feuerten die vielen Zuschauer die Mannschaften frenetisch an. Einfacher aber anstrengend waren Huckepack – Rennen und sogar ein Traktor wurde durch die Teilnehmer im Wettbewerb, selbstverständlich unter Zeitdruck, durch die Gegend gezogen. Eine besonders beliebte Herausforderung war auch, dass zwei oder gar vier Teilnehmer auf einem Paar Ski befestigt, das Ziel möglichst schnell erreichen sollten.

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Frankenriether Steffelbauernhof Werbezentrale für KLJB

Die Katholische Landjugend (KLJB) Waldthurn feiert vom 24. bis 26. Mai 2019 ihr 100-jähriges Jubiläum in Lennesrieth auf der Steffelbauernwiesn. Neben den beiden Festleitern Felix Griesbach und Johannes Menner ist Franziska Wittmann vom Steffelbauernhof aus Frankenrieth Festleiterin.

Die Jugendlichen klebten und werkelten in der großen Garage am Steffelbauernhof im Waldthurner Ortsteil Frankenrieth und erstellten um die 200 Werbetafeln. Vom „Frankenriether Werbezentrum“ aus werden die Tafeln nicht nur in der näheren Umgebung, sondern im ganzen Landkreis Neustadt/WN, Tirschenreuth, Schönseer Land zum großen Fest der agilen Truppe einladen.

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Eine der größten und aktivsten KLJB-Gruppen

Die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) Waldthurn steht für Bewegung – im kirchlichen und weltlichen Bereich. Durch einen zufälligen Fund in einer Heimatfestschrift wurde den Jugendlichen bewusst, dass heuer ein Jubiläum ansteht.

„100 Jahre KLJB Waldthurn“ heißt es vom 24. bis 26. Mai in Lennesrieth auf der „Steffelbauernwiesn“. Bayernweit handelt es sich bei der Waldthurner Landjugend mit aktuell 198 aktiven Mitgliedern und Fördermitglieder um eine der größten KLJB-Gruppierungen. 1919 in den Wirren der Nachkriegszeit des 1. Weltkrieges gründete sich der katholische Burschenverein Lennesrieth, 1970 fand die Umbenennung in „Katholische Landjugendbewegung“ statt.

Die Landjugend ist ein Jugend- und junger Erwachsenenverband und Teil der katholischen Kirche. Die Jugendlichen mischen mit beim Leben auf dem Land. Die KLJB scheint gerade in der Pfarrei St. Sebastian für junge Menschen auch in der heutigen Zeit attraktiv und bedeutet Gruppenzugehörigkeit und Freundschaft. So begrüßten kürzlich die beiden Vorsitzenden Hannah-Sophia Hornstein und Julian Steiner im alten Lobkowitzschloss weit über 50 Mitglieder zur Jahreshauptversammlung. Seit drei Jahren führen die beiden Landjugendchefs souverän die mitgliederstarke Jugendgruppe, übrigens eine der größten und aktivsten ihrer Art in ganz Bayern. Das Festleiter-Dreigestirn für das 100-Jährige besteht aus Franziska Wittmann, Johannes Menner und Felix Griesbach.

Festeröffnung ist am Freitag, 24. Mai, um 19 Uhr. Schirmherren und Patenvereine werden an der Jakobuskirche, der Mutterkirche der Pfarrei, eingeholt. Um 19.15 Uhr ist Totengedenken am Dorfplatz mit Pfarrer Norbert Götz und der Trachtenkapelle Waldthurn. Um 20 Uhr wird es richtig laut, denn die „Historisch Hochfürstlich Lobkowitzische Grenadiergarde der Gefürsteten Grafschaft Sternstein“ schießt das dreitägige Fest an. Der erste Festzug zum Festzelt, das auf der Steffelbauernwiesn steht, wird in Gang gesetzt. Ab 21 Uhr legen die großen Stars der Bierzelte, die Stoapfälzer Spitzbuam richtig los.

Sobald alle Beteiligten einige Stunden Schlaf hinter sich haben, geht es am Samstag, 25. Mai, mit einer regionalen Besonderheit, die es in sich hat, weiter. „Landwirtschaft – vo damals bis heid“, heißt es ab 11 Uhr. Gezeigt werden Arbeiten rund um Haus, Hof und Feld, mit Tieren, landwirtschaftlichen Maschinen, sowie auch traditionellen Aufführungen wie Schuhplatteln, Kirwatänzen und vieles mehr. Umrahmt von einem Bauernmarkt mit vielen regionalen Produkten endet dieser besondere Vor- und Nachmittag um 17 Uhr. Richtig heiß wird es im Festzelt ab 21 Uhr wenn die Gruppe „Hoaß“ das musikalische Regiment übernimmt.

Selbstverständlich beginnt für die jungen Christen der Festsonntag (26. Mai) um 9 Uhr mit einem Festgottesdienst am Dorfplatz unter der musikalischen Mitgestaltung des gemischten Chors „amicanti“, bei dem auch viele KLJB-Mitglieder ihre Stimme einbringen. Eine halbe Stunde zuvor wird am Festzelt zum Kirchenzug Aufstellung genommen.

Nicht versäumen sollte man den Frühschoppen ab 10 Uhr mit der Trachtenkapelle Waldthurn. Wer nach dem Weißwurstfrühstück noch Hunger hat, kann ab 11.30 Uhr ein Festtags-Mittagsmahl zu sich nehmen. Ab 13 Uhr wird Aufstellung am Festzelt zum großen Festzug genommen, der sich ab 14 Uhr in Bewegung setzt. Die Gäste können den Festzug bestaunen, der mit den anschließend Fahneneinzug ins Festzelt und Festbetrieb mit der „Trachtenkapelle Waldthurn“ endet. Um 19 Uhr kommt ein weiteres Highlight auf die Lennesriether Landjugendbühne. Zum Festausklang präsentieren die Verantwortlichen die Kapelle Josef Menzl.

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Spendenübergabe 2019

Spendable Landjugend

Junge Christen denken an Bedürftige und überreichen 600 Euro für die Tafel.

Die Jugendlichen der Katholischen Landjugendbewegung sind eine unternehmungslustige Gruppe. In der Vorbereitung auf ihr 100-jähriges Gründungsjubiläum (24. bis 26. Mai) starten sie viele Aktionen, vergessen aber die Bedürftigen nicht. „Es ist mittlerweile eine Tradition, einen größeren Betrag an Arme in der näheren Umgebung zu spenden“, erklärte KLJB-Vorsitzende Hannah-Sophia Hornstein bei der Übergabe von 600 Euro an den Vorsitzenden der „Tafel Weiden- Neustadt/WN“, Josef Gebhardt. Das Geld stamme aus der Minibrot – Aktion, Fastenessen, Erntedank und der Bewirtung der Gäste des Johannisfeuers.

Gebhardt stellte die Tafel, die es seit zehn Jahren gibt, vor. Als gemeinnütziger Verein lebt sie von der Unterstützung vieler, dies sind Ehrenamtliche, Firmen, Behörden, Mitglieder, Spender und Sponsoren. Man gebe Lebensmittel die noch verwertbar sind, an Personen der unteren Einkommensgrenzen weiter. In Deutschland werden immer noch Millionen Tonnen Lebensmittel jährlich auf dem Müll entsorgt. „Wir haben eine soziale Verantwortung auch der Umwelt gegenüber und behandeln alle Menschen, die Hilfe benötigen gleich. Gerade diese Spende von 600 Euro reiche genau für die monatlichen Spritkosten der drei Fahrzeuge.

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Reifenwechselaktion 2019

Die KLJB Waldthurn wechselt kostenlos Ihre Autoreifen beim Autohaus Stiebitz in Albersrieth!

Für Speis und Trank ist bestens gesorgt!
Kaffe + Kuchen, Getränke + Warme Würste.

Spenden sind gerne erwünscht! 🙂

Die KLJB Waldthurn freut sich auf Ihr Kommen!

100 Jahre KLJB Waldthurn – Perfekte Schirmherren

Pfarrer Norbert Götz und „Bürgermeister Sepp“ Josef Beimler erhalten von der Katholischen Landjugend Waldthurn den Schirm für die Feierlichkeiten zu ihrem 100-jährigen Bestehen. Die beiden Herren überlegen nicht lange.

Lange musste Felix Griesbach zusammen mit dem Festausschuss und der Vorstand der Katholischen Landjugend Waldthurn nicht bitten. Schnell stimmten Pfarrer Norbert Götz und Bürgermeister Josef Beimler zu, für das Fest zum 100-jährigen Bestehens der KLJB Waldthurn vom 24. bis 26. Mai als Ehrenschirmherr und Schirmherr zu fungieren.

„Ihr seid bereits erfahren, habt in euren vielen Berufsjahren, viele Feste beschützt und wir hoffen, dass uns eure Erfahrung auch nützt“, stellte Griesbach in Versform fest. Nach dem Abendgottesdienst hatten die Jugendlichen die beiden Hauptprotagonisten in Surrer`s Radlhütte nach Kühbachhof geladen. Nachdem man bereits den Ländlichen Burschenverein Floß und Umgebung als Paten und die KLJB Burkhardsrieth als Ehrenpaten für das große Fest im Mai verpflichten konnte, war dies nun ein weiterer Akt zum Gelingen des Jubiläums. „Beim Johannisbergfest in Wutschdorf habe ich wegen des passenden Wetters alljährlich mit dem Herrgott verhandelt und er hat auf mich gehört“, meinte der Geistliche mit einem Augenzwinkern. Ich hoffe, dass mir dies auch hier in Waldthurn gelingt.

„Bürgermeister Sepp“ wie Griesbach den Rathauschef Beimler freundschaftlich nannte, freute sich, dass Pfarrer Götz für das richtige Wetter sorgt, wolle sich aber auch mit bemühen, Unwetter und Unglück vom Fest zu verbannen. „Ich habe jahrelang selbst die Waldthurner Landjugend als Fahnenträger, zweiter Vorsitzender und Kassier mitgeprägt“ stimmte er der Übernahme der Schirmherrendienstes zu.

So kam es wie es kommen musste, Ehrenschirmherr Götz und Schirmherr Beimler erhielten einen Schirm, einen Geschenkkorb und die entsprechenden Urkunden wurden unterzeichnet. „Mit eng zwoa hom wir eine guade Wahl getroffen“, freute sich Griesbach und dankte für die Übernahme der nicht alltäglichen Aufgabe.

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